Dienst am Wort – Startseite
Startseite » Aktuelle Ausgabe » Leseprobe 1
Titelcover der aktuelle Ausgabe 5/2019 – klicken Sie für eine größere Ansicht
Die Inhalte
der Zeitschrift
»Dienst am Wort«
Herausgeber
Unsere Autoren
Leseprobe 1
Geburt des hl. Johannes des Täufers
Jesus-Folie
Lesejahr A – B – C
Beitrag zum Evangelium

Einführung


Die Heiligen sind so etwas wie ein großes Bilderbuch zum Evangelium. Sie lassen uns ahnen, in welcher Vielgestalt die Nachfolge Christi gelebt werden kann – manchmal bis an die Grenze des menschlich Verständlichen und darüber hinaus. So gut wie immer gedenken wir der Heiligen an ihrem Todestag. Nur bei zweien feiern wir auch den Geburtstag: bei der Gottesmutter und heute denjenigen des Täufers Johannes. Es ist ihre intime Nähe zum Geheimnis der Menschwerdung, das ihnen dieses Privileg einträgt. Und der Ruf des Täufers, auf das Lamm Gottes zu blicken, das die Sünde der Welt hinwegträgt, den wir unmittelbar vor dem Empfang der heiligen Kommunion hören, richtet sich auch an uns.

Kyrie-Ruf

GL 160 »Gott des Vaters ewger Sohn«

Tagesgebet

Gott, unser Vater,
du hast den heiligen Täufer Johannes gesandt, die Herzen der Menschen für die Umkehr zu wecken und so dem kommenden Messias Christus ein Volk zu bereiten, das auf sein Wort hören will.
Sende deiner Kirche auch heute solche Boten, dass sie sie aufrütteln und auf den Weg des Segens und des Friedens weisen.
Darum bitten wir durch unseren Herrn Jesus Christus, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Liedvorschläge
Gesang zur Eröffnung
GL 548,1–3 »Für alle Heilgen in der Herrlichkeit«
Antwortgesang mit Ruf vor dem Evangelium
GL 657/1 »Vor dir ist auch die Finsternis nicht finster« mit
657/2 (Psalm 139) und GL 174/4 »Halleluja« mit dem Ruf:
Du wirst Prophet des Höchsten heißen.
Denn du wirst dem Herrn vorausgehen und ihm den Weg bereiten.
Gesang zur Gabenbereitung
GL 549,1–3 »Es wird sein in den letzten Tagen«
Gesang zum Kommunion
GL 522,1–2.6 »Herr, mach uns stark im Mut«
Dankhymnus/Schlusslied
GL 543,1.4–5 »Wohl denen, die da wandeln«

Vorüberlegungen

Zum Text: Lk 1,57–66.80 (Evangelium am Tag)

Es scheint ja alles so harmonisch: Der noch gar nicht geborene Johannes bewegt sich vor Freude im Schoß seiner Mutter, als diese von ihrer Verwandten Maria mit dem ebenfalls noch nicht geborenen Jesus-Kind besucht wird. Und dann die zahllosen Gemälde, die die beiden Kinder im gemeinsamen Spiel zeigen, der eine, Johannes, immer ein wenig größer (weil älter), schon als Kleiner das Kamelhaar-Kleid um den Leib gewunden, einen Kreuzstab in der Hand und ein Lamm an seiner Seite. Und schließlich das berühmte Bild des Isenheimer Altars, wo Grünewald Sein und Sendung des Täufers in den Zeigegestus eines grotesk verlängerten Zeigefingers versammelt, der auf den Gekreuzigten deutet.
Wer sich freilich etwas umtut in dem Schmelztiegel zahlloser Heilssucher und Erlösungslehren in der Epoche um die Zeitenwende und die Evangelien mit sehr genauem historisch-kritischen Blick liest, der oder dem wird sich wohl die Ahnung aufdrängen, dass vielleicht doch nicht alles so harmonisch war zwischen Johannes und Jesus. Dass da womöglich aus einem ursprünglichen Lehrer-Jünger-Verhältnis eine Konkurrenz erwuchs, die ihren tiefsten Grund in einer Differenz der Botschaft beider Wanderprediger hatte, weil Jesus die Bußpredigt des Täufers dadurch radikalisierte, dass er sie sozusagen von innen her überholte, weil er Gottes Gerechtigkeit und Gericht noch größer, noch radikaler empfand als das, was der Bußprediger Johannes proklamierte. Man kann dazu nur Vermutungen anstellen, aber auch sie können uns helfen, die Grundbotschaft des Evangeliums besser zu verstehen.

Predigt

Ungewöhnliche Annäherung

Heute feiern wir den Geburtstag des Täufers Johannes. Um diese Gestalt – ikonographisch untrennbar verbunden mit dem Phänotyp des wilden Eremiten, der sich von Heuschrecken und wildem Honig nährt und ansonsten in Kapuzinermanier vom Leder zieht –, um diese Gestalt ranken sich seit je Spekulationen. Zuletzt hat vor einigen Jahren der Philosoph Christoph Türcke über ihn nachgedacht und versucht, mit dem Instrumentar der Freudschen Traumdeutung dieser Rätselgestalt und vor allem ihrem Verhältnis zu Jesus irgendwie näherzukommen. Anlass für dieses Unternehmen war ihm das Gefühl, dass die Dinge so einfach nicht liegen, wie sie uns in den Evangelien erzählt werden: Johannes eben als der Vorläufer Jesu, der dann zurücktritt, wenn der Wanderprediger aus Nazaret nach seiner Taufe durch diesen Johannes seine eigene Tätigkeit aufnimmt. Und dann seine Hinrichtung durch Herodes – und Ende.
Aber könnte es nicht sein, so der Philosoph, dass sich unter dieser glatten Oberfläche ein komplexes Drama verbirgt: etwa das Drama einer schwierigen Beziehung zwischen Jesus als einem Jünger des Johannes und diesem asketischen Propheten am Jordan – das Drama, das darin besteht, dass sich Jesus irgendwann von diesem Gotteskünder trennt, ja trennen muss, weil er sich im Innersten gewiss wird, dass man von Gott noch anders, noch radikaler sprechen muss, als das der Täufer getan hat?

Augustinische Gedächtnisspur

Mutmaßungen, gewiss. Man muss sie nicht teilen. Aber sie könnten Anlass sein, ein wenig genauer nachzudenken über das Zueinander beider Gestalten in der Geburtsstunde des Evangeliums. Etliche der Kirchenväter bewegten sich auf solchen Gedächtnisspuren, in besonderer Weise Augustinus, der Bischof von Hippo. In einer seiner Predigten heißt es mit Blick auf den Geburtstag des Täufers heute, genau sechs Monate vor dem Weihnachtsfest:
»Damit der Mensch lerne, kleiner zu werden, wurde Johannes an dem Tag geboren, von dem an die Tage abnehmen; um uns begreifen zu lassen, dass Gott erhoben werden muss, wurde Christus an dem Tag geboren, von dem an die Tage wieder länger werden. Darin liegt ein tiefes Geheimnis.«
Und an anderer Stelle bezieht sich Augustinus auf die Geschichte aus dem Lukasevangelium, wie Johannes’ Vater, der Tempelpriester Zacharias, bei der Ankündigung der Geburt seines Sohnes stumm wurde, da er dem Verkündigungs-Engel nicht glaubte, aber dann anlässlich der Beschneidung des Johannes, da dieser seinen Namen erhält, seine Sprache wiederfand:
»Wenn Johannes sich selbst angekündigt hätte, [schreibt Augustinus] hätte er nicht den Mund des Zacharias geöffnet. Die Zunge löst sich, weil die Stimme geboren wird. In der Tat: Stimme ist Johannes, während es vom Herrn heißt: Im Anfang war das Wort. Johannes ist Stimme für eine kleine Weile. Christus aber ist das ewige Wort seit Anbeginn.«
Und man darf, man muss sich wohl dazudenken: Die Stimme ist Dienerin des Wortes, gewiss. Aber ohne sie würde das Wort auch nicht vernehmbar werden. Oder mit Blick auf die Verkündigung des Täufers und die Predigt Jesu gesagt: Ohne den Hintergrund des drastischen Gerichtsgemäldes des Johannes würde die Predigt Jesu von dem Gott, der seine Sonne aufgehen lässt über Böse und Gute und regnen lässt über Gerechte und Ungerechte und damit alle menschlichen Bilder von Gericht und Urteil sprengt, weil er zuerst und zuletzt durch Güte richtet, indem er die Sünder bestürzt durch seine Zuvorkommenheit – dieses Evangelium könnte ohne den Täufer gar nicht seine irritierende Wucht und, ja, wenn man es denn einmal zu glauben wagt, seine unendliche, tröstende Schönheit entfalten.

Aufschlussreiche Hintergründe

Das Evangelium nennt den Täufer Vorläufer Jesu, und dieser selbst sagt über Johannes, er sei der größte je von einer Frau Geborene unter den Menschen – also derjenige, der als Mensch, von unten, der Wahrheit von oben, die Jesus verkünden wird, am nächsten kommt. Und was ist das für eine Wahrheit, die Johannes verkörpert und darum dann auch predigt? Seine Wahrheit gipfelt in dem Satz: Kehrt um und lasst euch taufen zur Vergebung der Sünden. Wie kommt Johannes zu dieser Botschaft? Das sagt uns das Evangelium durch das, was es über Johannes erzählt.
Auf das Jahr genau und mit Namen berichtet Lukas, wann Johannes aufgetreten ist: Tiberius regiert als Kaiser, Pontius Pilatus ist Statthalter von Judäa, Herodes, Philippus und Lysanias haben die ringsum liegenden Fürstentümer inne. Und in der Region haben Hannas und Kajaphas das Sagen. – DA erging das Wort Gottes an Johannes. Dieser eine Satz macht all die Großen von soeben, die Herren und Herrschaften und Hochwürden zu Statisten. Sie alle verfügen nicht über die Wahrheit. Rang und Titel verbürgen sie nicht. Wahrheit geschieht einzig zwischen Gott und dem Menschen, der auf ihn hört, der nach innen ganz Ohr ist, was ihm die Stimme des Gewissens zu sagen hat.
Das alles sagt Lukas also nicht bloß, um ein Datum zu fixieren für das öffentliche Auftreten Jesu, von dem er erzählen will. Statt dessen führen diese scheinbar so äußerlichen Angaben sozusagen senkrecht in die Innenwelt des Evangeliums: Palästina stand damals unter Fremdherrschaft, Herr des Landes ist der römische Kaiser Tiberius, von dem die römischen Geschichtsschreiber das Bild eines misstrauischen, grausamen, genusssüchtigen Herrschers entworfen haben; der südliche Teil des Landes wird vom Statthalter Pontius Pilatus verwaltet, bekannt als rücksichtslos, bestechlich, gewalttätig. Die Politiker aus dem eigenen Volk – Herodes, Philippus, Lysanias – waren mächtig nur von des Kaisers Gnaden, Speichellecker und Hofschranzen logischerweise; und die geistlichen Autoritäten, die Hohenpriester Hannas und Kajaphas wussten sich mit aalglatter Diplomatie und Opportunismus über lange Jahre an der Macht zu halten. Ganz abgesehen davon, dass Galiläa, dieser hinterste Winkel Israels, den unzweideutigen Ruf hatte, das Glasscherbenviertel der damals bekannten Welt zu sein –; DA erging das Wort Gottes.
Mitten in dieses Gewirr von Machtmissbrauch und Gekungel, von Schleimerei und Niedertracht begibt sich Gott mit der Berufung des Johannes. Nicht in einem windstillen Winkel heiliger Welt will er sich einlassen auf die Menschen und ihre Geschichte, sondern dort, wo es zugeht, wie man so sagt. Evangelium – gute Nachricht – ist das. Nicht von hoch oben in der Hehre majestätischen Glanzes meldet sich Gott zu Wort, sondern inmitten der Unansehnlichkeit, die die Welt der Menschen prägt: Wo geschachert und getreten wird, gelogen und betrogen. In diese Welt – in diese unsere Welt – stellt Gott sich mitten hinein, bar allen Schutzes und aller Rüstung. Das ist das Vorzeichen, unter dem uns Lukas mit der Geschichte vom Leben Jesu von dem Gott erzählt, der sich nicht zu gut ist für diese Welt; ein Gott, der sich eher zum Narren machen lässt für die Welt, als sie fallenzulassen; einer, dem seine Ehre nichts wert ist, wenn es um die Menschen geht. So heruntergekommen ist er im wörtlichsten Sinn des Wortes. Keine Religion der Welt hat je von ihrem Gott so sprechen dürfen. Die Gebildeten der Spätantike wie ein Kelsos empörten sich über eine solche Geschmacklosigkeit. Christinnen und Christen müssen so reden von Gott.

Verstörende Nähe

Das fällt uns im Übrigen gar nicht leicht – wahrzunehmen, dass Gott uns so unmittelbar nah sein will. Viel lieber hätten wir ihn doch gern hoch oben auf Altären und Podesten. Da störte er uns nämlich nicht so sehr. Kein Wunder darum, dass das an Johannes ergehende Wort dieses Gottes für die Menschen als Ruf zur Umkehr und zur Vergebung der Sünden laut werden muss. Sünde kommt ja von sondern, ab-sondern, für mich allein sein wollen. Umkehren bedeutet: einverstanden sein, dass Gott mit meinem Leben – so wie es ist – zu tun hat.
Und wo Menschen eben dies zulassen, da bahnt sich etwas an, was Lukas nur noch durch die uralten, jahrhundertelang geschliffenen Worte des Propheten Jesaja zu sagen vermag: Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen! Jede Schlucht soll aufgefüllt werden, jeder Berg und Hügel sich senken … Und alle Menschen werden das Heil sehen, das von Gott kommt.
In der Wüste, sagt das Evangelium, erging Gottes Wort auch an Johannes. Die Wüste hat für alle Juden bis heute eine einzigartige Bedeutung. Sie erinnert an den Auszug aus Ägypten ins gelobte Land hinüber, der durch die Wüste führt, und auch an die Rückkehr aus dem babylonischen Exil. Wüste ist der Ort der Gottesbegegnung, Ort der Entscheidung, der Reinigung. Dort in der Wüste lenkt nichts mehr ab vom Wesentlichen, da kann man sich nichts mehr vormachen. In der Wüste wird alles weggebrannt von der sengenden Hitze, weggeschliffen von den Sandstürmen, was nicht wirklich hält und Bestand hat – äußerlich sowieso und innerlich erst recht. Noch heute bestätigen das alle, die durch eine Wüste gewandert sind. Da vergehen die Sprüche und die Mätzchen und die Masken fallen. Die Wüste verwandelt den, der durch sie geht, weil sie ihn vor sich selber bringt, ohne dass er sich drücken kann. Das heißt: wahr werden. Aus diesem Schmelztopf, dem Fegfeuer der Wüste bringt Johannes seine Botschaft mit – die Art, wie er ab jetzt lebt, und seine Predigt:
Kehrt um und lasst euch taufen zur Vergebung der Sünden! Wenn es gut ausgehen soll mit uns Menschen, will das heißen, dann muss wirklich bis zum Grund alles anders werden. Dann können wir nicht so weitermachen. Was ihr tut und lebt, ist heil- und gnadenlos. Gerade an den Großen und Mächtigen, die sozusagen den Rahmen bilden für das Auftreten des Täufers, – an ihnen wird das wie in einem Brennspiel sichtbar: in ihren Macht- und Ränkespielen, ihrem giftigen, misstrauischen Gegeneinander, das als einziges, was sie untereinander noch verbindet, die Angst übrig lässt.
Wo Menschen Gottes Ruf an sie beantworten, indem sie sich hinkehren zu ihm, wird ihnen eine Verheißung zuteil: Gräben, die die Welt zerreißen, die uns behindern, werden zugeschüttet, die Barrieren, die uns trennen und einsperren, werden niedergelegt werden. Mit einem Wort: Gott selbst wird seine Gläubigen in die Freiheit führen. So hatte einst Jesaja zu den Israeliten in der babylonischen Gefangenschaft gesprochen und ihre Hoffnung auf eine gottgeschenkte Zukunft entzündet. Lukas sieht diese Verheißung von neuem sich erfüllen in der Gestalt des Täufers und in Jesus. Der Täufer ist die Stimme, Jesus selbst mit Leib und Leben der befreiende Ruf Gottes, der jeden, der ihm traut, in die Freiheit führt, über alle Hindernisse hinweg. Jesajas Verheißung endet mit den Worten: Und alle Menschen – wörtlich: alles Fleisch – werden das Heil schauen, das von Gott kommt. Das ist wieder so ein Satz, den nur die Gläubigen des Alten und Neuen Bundes sprechen können: Denn Fleisch ist in der Sprache der Bibel Sinnbild für das Vergängliche schlechthin. Aber gerade diesem unserem vergänglichen Leben ist das Heil zugesagt. Nicht für außerhalb oder oberhalb oder jenseits des irdischen Lebens gilt diese Verheißung, sondern für das staubige, manchmal so armselige Hier und Jetzt, in dem wir stehen. Gott mischt sich ein in die Welt und ihre Geschichte, damit wir Menschen aus Fleisch und Blut befreit werden, endlich so zu leben, wie Gott es uns seit Anbeginn zugedacht hat. Das ist Evangelium.

Das Bleibende der Johannes-Predigt

Überall dort, wo Unfreiheit herrscht – im Politischen, auch in der Kirche, genauso angesichts unfreier Beklemmung über einen selbst –, da überall dürfen, ja: müssen die Christinnen und Christen um der Ernsthaftigkeit ihres Glaubens willen zu einer zukunftsgerichteten, adventlichen Sprache greifen: Jesaja hat es in Babylon getan, Johannes der Täufer im Israel der Zeitenwende, Lukas im Raum der jungen Kirche, und wir verkünden heute: Gott ist für uns; er geht mit uns um unserer Freiheit willen. Überall. Christsein heißt darum: Ich darf von Gott etwas erwarten. Nichts, was nicht sein soll, muss immer so bleiben. Ich sehe meiner Zukunft mit brennender Hoffnung entgegen. Und diese Hoffnung hat einen Grund: Ich erwarte den siegreichen Advent des Herrn, der alles, auch die Bruchstücke meines Lebens, zu einem guten Ganzen befreien wird. Ich erwarte ihn, weil er, der das verheißt, schon einmal gekommen, schon einmal ganz heruntergestiegen ist, so sehr, dass er nicht einmal mehr hat Gott sein wollen und darum ein Mensch wurde wie wir.
Johannes selbst hat das alles gar nicht mehr sehen so sehen können, weil man ihm zuvor das Leben nahm. Dennoch dürfen wir ihn als den Proto-Evangelisten des Alten Bundes ehren, der mit einem Bein schon im Neuen Bund stehen durfte. Und darum auch ist er der einzige Heilige neben Maria, dessen Geburtstag wir im Kirchenjahr begehen. Weil er – wie Maria – der Geburt Jesu so nahesteht wie kein anderer.

Fürbitten

Voll Vertrauen rufen wir zu Christus, unserem Retter, dem der Täufer Johannes als sein Vorläufer den Weg zu uns bereitet hat:

- Voll Freude hüpfte Johannes im Schoß seiner Mutter Elisabet, als sie die Stimme deiner Mutter hörte. Lass uns allezeit froh sein über dein Kommen zu uns.
- Johannes hat uns durch sein Wort und Leben den Weg der Umkehr gezeigt. Hilf auch uns zur Bekehrung unserer Herzen, dass wir einst Einlass finden in dein Reich.
- Du wolltest durch die Stimme eines Bruders der Menschen angekündigt werden. Sende der ganzen Welt Boten deiner guten Nachricht von der Barmherzigkeit Gottes, die sogar noch seine Gerechtigkeit besiegt.
- Du wolltest von Johannes im Jordan getauft werden, damit sich Gottes wunderbarer Plan erfülle. Gib uns die Kraft, unermüdlich für dein Reich des Friedens und der Gerechtigkeit zu arbeiten.

Herr Jesus Christus, du kommst in deiner Güte unserem Bitten zuvor. Dafür danken wir dir, jetzt und jeden Tag. Amen.

Klaus E. Müller

Zurück zur Startseite

pastoral.de


Das bewährte
BasisProgramm
auf CD-ROM


pastoral.de - BasisProgramm

oder jetzt ganz neu

Die neue
Web-Plattform
im Browser


pastoral.de - Web-Plattform

Vergleichen Sie hier

Anzeigen
Mit Anzeigen und Inseraten erreichen Sie Ihre Zielgruppe. Anzeige aufgeben

Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.


aboservice

mehr
Informationen



Dienst am Wort
Telefon: +49 (0) 711 44 06-134 · Fax: +49 (0) 711 44 06-138
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | Sitemap | AGB | Widerruf | Datenschutz | Impressum