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»Dienst am Wort«
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Einführung
Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem Zeichen des Kreuzes werden die Täuflinge in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Unter dem Kreuz versammelt sich die Gottesdienstgemeinde. Mit dem Kreuzzeichen beginnen unsere Gottesdienste und sie enden mit dem Segen im Zeichen des Kreuzes.

Und jetzt gibt es wieder einmal Streit um dieses Zeichen. Die bayrische Landesregierung will in allen amtlichen Häusern das Kreuzzeichen anbringen lassen. Sie will damit dokumentieren, worin die Identität unseres Landes begründet liegt als christlich-jüdisches Abendland. Vielfältige, zum Teil auch hämische und zynische Kommentare waren zu lesen. Aber auch Beiträge, die zum Nachdenken anregen, wenn zum Beispiel daran erinnert wird, dass die Vorsitzenden der evangelischen und katholischen Bischofskonferenzen bei ihrem Besuch im Heiligen Land an heiliger Stätte ihre Brustkreuze abgenommen haben, weil sie, wie sie betonten, niemand provozieren wollten.

Wie nun? Welchen Stellenwert hat das Kreuz? Schmuckstück? Politisch in Wahlkampfzeiten einzusetzendes Instrument? Provokation Andersgläubiger? Religionskennzeichen wie Kippa und Kopftuch?

Paulus beginnt seinen ersten Brief an die Gemeinde in Korinth mit dem starken Bekenntnis, dass Zentrum der Verkündigung der Gekreuzigte ist, für die »Berufenen, Juden wie Griechen, Gottes Kraft und Gottes Weisheit«.

Ich meine, es könnte ein wichtiger Beitrag in der aktuellen gesellschaftlichen, politischen und interreligiösen Situation sein, wenn in unserer Verkündigung die spirituelle Dimension unserer Kreuzestheologie und ihre Bedeutung für das Leben und die Hoffnung auf eine heile und gerechte Zukunft für die Menschen immer wieder gedeutet und übersetzt werden könnte. Vielleicht ist das in den kommenden Sommerwochen eine nicht leichte und sperrige Kost (vgl. die Einführung in DAW 2018/4). Für die Bestärkung unseres Christseins ist sie aber unverzichtbar.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine erholsame und erlebnisreiche Ferien- und Urlaubszeit.

Für die Herausgeber grüßt herzlich
Wolfgang Tripp

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