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»Dienst am Wort«
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Einführung
Liebe Leserinnen und Leser,

nach wie vor gehört zu den täglichen Nachrichten in den Medien die Berichterstattung über die Entwicklungen und die Auswirkungen der Corona-Pandemie für den persönlichen Nahbereich, die weltweiten Dimensionen und Folgen in den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen. In einem sehr lebendigen Bericht über den Regensburger Konvent der Barmherzigen Brüder in der Süddeutschen Zeitung vom 31. Juli 2020 wird einer der Brüder zitiert: »Die Kirche hat nur über die Liturgie gesprochen. Nur.« Das »nur« mag verkürzt und übertrieben erscheinen. Seine Aussagerichtung und Aussageabsicht aber ist es meiner Beobachtung nach nicht. Thomas Sternberg, der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken wird zitiert: »Wann, wenn nicht jetzt, sind wir gefordert und hätten als Gläubige viel zu sagen.« Mich beschäftigt: Was kann und soll in der vor uns liegenden (Verkündigungs- und Predigt-)Zeit ausgehend von den Impulsen der biblischen Texte im Mittelpunkt dessen stehen, was wir den Zuhörerinnen und Zuhörern in allen Ängsten, Sorgen, Zweifeln und Fragen der »Corona-Zeit« zu sagen haben?

Am Ende seiner Enzyklika Laudato Si’ bindet Papst Franziskus schon 2015 zusammen, was sich wie ein roter Faden durch die kommenden Sonntage ziehen könnte:
- »Allmächtiger Gott … Überflute uns mit Frieden, damit wir als Brüder und Schwestern leben und niemandem schaden …« (im Sinne einer weltweiten Geschwisterlichkeit).
- »Gott der Armen, hilf uns, die Verlassenen und Vergessenen dieser Erde, die so wertvoll sind in deinen Augen, zu retten …« (im Sinne der Option für die Armen und Armgemachten).
- »Heile unser Leben, damit wir Beschützer der Welt sind und nicht Räuber, damit wir Schönheit säen und nicht Verseuchung und Zerstörung…« (im Sinne einer tiefen Ehrfurcht vor der Schöpfung und unserer Erde).
- »Lehre uns … zu erkennen, dass wir zutiefst verbunden sind mit allen Geschöpfen auf unserem Weg zu deinem unendlichen Licht. Danke, dass du alle Tage bei uns bist. Ermutige uns in unserem Kampf für Gerechtigkeit, Liebe und Frieden« (im Sinne einer Spiritualität, in der, wie Franz von Assisi predigt, die Natur, die Schöpfung, die Welt und der Mensch hineingebunden sind in die lebendige Beziehung zu dem Gott, der alles trägt, bewegt, erhält und zieht).

Eine anspruchsvolle Vorlage. Papst Franziskus betet sie im Wissen, dass wir für diesen Weg Gottes Geist als Kraft, Bestärkung und Ermutigung brauchen. Dieser Geist Gottes sei uns geschenkt.

Bleiben Sie behütet.

Wolfgang Tripp

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