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»Dienst am Wort«
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Leseprobe 2
16. Sonntag im Jahreskreis
Lesejahr A
Einführung
»Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen …« Wir haben davon am letzten Sonntag gehört. Und heute hören wir: »Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte …«
Auch wir könnten uns Einiges erzählen an diesem Morgen – was wir so alles ausgesät haben in den letzten Tagen. Vielleicht war es nicht immer nur »guter Same«. Vielleicht war manch Nutzloses oder sogar Bösartiges dabei – und es hat schon zu wuchern begonnen, mitten unter dem Weizen …
Aber wir haben uns auch darum bemüht, es recht zu machen – und gerade diese Saat will, so scheint es, nicht aufgehen. Warum eigentlich?

Kyrie-Ruf
Herr Jesus Christus, du bist der Sämann, wir sind die Saat.
Herr, erbarme dich.
Herr Jesus Christus, auch wir säen – und siehe da: Unkraut!
Christus, erbarme dich.
Herr Jesus Christus, die Ernte von allem ist in deine Hand gegeben.
Herr, erbarme dich.

Tagesgebet
Wende dich uns zu, liebender Gott.
Du hast uns in deinen Dienst gerufen. So lass deine Saat in uns aufgehen, damit wir glühender hoffen, begeisterter glauben und tatkräftiger lieben. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.
(Eigene freie Übertragung in Anlehnung an den lateinischen Text, der wohl nicht ohne Grund – anders als das deutsche Messbuch – die Hoffnung voranstellt.)

Liedvorschläge
Gesang zur Eröffnung
GL 617,1–5 »Nahe wollt der Herr uns sein«
Antwortgesang mit Halleluja-Ruf
GL 527/5 »Der Herr vergibt die Schuld und rettet unser Leben« mit Versen aus Psalm 86 (5–6/9–10/15–16 im IV. Ton) und GL 530/2 »Halleluja«
Gesang zur Gabenbereitung
GL 490,1–3 »Was uns die Erde Gutes spendet«
Gesang zur Kommunion
GL 620 »Das Weizenkorn muss sterben«
Dankhymnus/Schlusslied
GL 260,1–2 »Nun saget Dank und lobt den Herren«

Fürbitten
Lasst uns beten zu Jesus Christus, der sät und erntet.
- Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Menschensohn. Lass in der Kirche deine Saat aufgehen.
(Erhöre uns, Christus.)
- Der Acker ist die Welt. Lass überall Gerechtigkeit, Liebe und Versöhnung aufsprießen.
- Der Feind, der das Unkraut gesehen hat, ist der Teufel. Lass das Böse, das Heimtückische, das Gottlose und Menschenverachtende nicht Macht über die jungen Menschen und über uns alle gewinnen.
- Die Ernte ist das Ende der Welt. Lass alle, die bereits am Ende ihres Lebens angekommen sind, zur wahren Versöhnung und zum ewigen Glück gelangen.
Gott, unser Vater, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Darum bitten wir dich heute und alle Tage unseres Lebens durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

Das Evangelium als Urlaubsratgeber

Vorüberlegungen
Zum Text: Mt 13,24–43 (Evangelium)

Der vorgegebene Evangelienabschnitt ist lang und enthält eine Fülle von Gedanken, Bildern und Geschichten: 1) eine nur im Matthäusevangelium zu findende Parabel vom Unkraut (zizania = Taumellolch) unter dem Weizen (Mt 13,24–30); 2) eine ebenfalls nur hier nachzulesende allegorische Deutung dieses Gleichnisses (Mt 13,37–43), die bereits die spätere Gemeindesituation widerspiegelt und den Hauptakzent auf das erwartete Gericht des Menschensohnes legt; 3) eine vor diese Deutung gestellte und wohl wie diese vom Evangelisten selbst formulierte (allerdings an Mk 4,33f. anknüpfende) Grundsatzreflexion über den Sinn gleichnishafter Rede (Mt 13,34f.); 4) zwei weitere kurze Parabeln vom Senfkorn und dem ebenso unscheinbaren, jedoch ebenso äußerst eindrucksvoll wirkenden Sauerteig (Mt 13,31–33), die ursprünglich offensichtlich unabhängig voneinander überliefert worden sind (vgl. nur das Senfkorngleichnis in Mk 4,30–32 sowie die beiden getrennt stehenden Logien 20 und 96 im apokryphen Thomasevangelium), dann aber in der von Lukas und Matthäus aufgenommenen Logienüberlieferung (vgl. Lk 13,18–21) zusammengestellt wurden und bei Matthäus die im Unkrautgleichnis ebenfalls enthaltene positive Zielperspektive verstärken. Vgl. dazu die Auslegungen von Ulrich Luz, Alexander Sand und Hubert Frankemölle, die ich zur Erhellung des Hintergrundes der Predigt herangezogen habe.
Im konkreten Predigtkontext, der die in der Luft liegende Ferien- und Urlaubsstimmung zu berücksichtigen hat, ohne dabei ins Banale und in eine bürgerliche Gebrauchsreligiosität zu verfallen, lässt es sich meines Erachtens rechtfertigen, die Einzelexegese auch einmal zu überspringen und für dieses Mal nur auf die Motivkonstellationen zu achten, die Jesus in der Sicht des Matthäusevangeliums ins Spiel bringt. Das ist zum Einen die von moderner Technik noch ganz unberührte Natur, die gerade in der Urlaubszeit von Vielen wieder gesucht und als wohltuend erfahren wird, die aber Jesus – weit entfernt von aller naiven Romantik – als harte Realität darstellt. Da ist zum Zweiten die (in den hinzugefügten Deutungs- und Verstehensbemühungen ins Spiel gebrachte) Ebene des Glaubens, also die hinter den beglückenden und bedrohlichen Erfahrungen des alltäglichen Lebens durchbrechende Wirklichkeit des Reiches Gottes, die es wahrzunehmen und zu erfassen gilt – warum nicht gerade in Urlaubszeiten, wo wir Zeit genug haben, der christlichen Botschaft wieder einmal stärker auf den Grund zu gehen, und zwar ganz konkret, beim Anschauen von Kirchen und beim Mitfeiern von Gottesdiensten? Da ist aber auch die Wirklichkeit des Bösen, Teuflischen, Gemeinen, das mitten im schönsten Gefühl des Reich-Gottes-Glücks alles zu verderben droht und daher nach Wachsamkeit verlangt, zu der wir uns vielleicht gerade in arbeits- und stressfreien Zeiten die nötige Kraft wieder holen können.

Mit Hilfe dieser drei aus der »Gleichniscollage« von Mt 13,24–43 herausdestillierten Aspekte möchte die Predigt versuchen, eine evangeliumsgemäße Urlaubsperspektive zu entwickeln. Die liturgische Feiergemeinschaft soll dazu ermutigt werden, das befreiende Potential dieser Ferienzeit auch zu nützen für die Auffrischung der Glaubensfreude, die im Alltag nur allzu leicht zu erschlaffen droht.

Predigt

Endlich Ferien!

Die Sommerferien an den Schulen stehen bevor [sind schon in vollem Gange]; bald beginnen an den Universitäten die Semesterferien. Viele von uns haben Urlaub oder freuen sich zumindest darauf. Wie werden es gute Ferien? Wie finden wir eine Erholung, die anhält?
So verrückt es klingt: Gerade das heutige Evangelium gibt uns drei wichtige Tipps mit auf den Weg. Jedenfalls habe ich sie deutlich herausgehört aus den Szenen, Beispielen und Gleichnisdeutungen dieses Schriftwortes. Es steckt sicher noch manches andere drin; aber ich erlaube mir, mich auf diese drei Botschaften zu beschränken.

Natur und Arbeit

Zunächst: Es geht im ganzen Text um die Welt der Arbeit; und zwar noch weit weg von unserer heutigen Industriegesellschaft. Die Rede ist von Äckern, von Aussaat und Ernte, von Weizen und Unkraut, von Senfkörnern und Bäumen, von Sauerteig und Mehl.
Auch Jesus war kein Bauer, sondern ein Handwerkersohn; aber er lebte in einer Gesellschaft, die noch ganz geprägt war von der Landwirtschaft; in der man noch wusste, dass die Milch nicht im Supermarkt produziert wird; in der man noch mitlitt mit den Bauern, die dem Boden die lebensnotwendige Nahrung abrangen.
Jesus, der Mann des Volkes, schaut auf diese bäuerliche Welt nicht mit dem romantischen Blick mancher heutiger Touristen, die das alles nur »toll« oder »wahnsinnig aufregend« finden. Nein – Jesus, der Realist, wusste um den Schweiß und die Tränen, die mit der mühsamen Handarbeit verbunden war; um die Last eines bäuerlichen Lebens, die noch durch keine Maschinen erleichtert war; er kannte den besorgten Blick zum Himmel, die Hoffnung auf ein bisschen Regen, die Dankbarkeit für ein Stück Brot. In seiner Welt konnte es noch passieren, dass es Missernten gab, dass Menschen Hunger litten und dahinstarben, weil der Boden in einem Jahr einfach nichts hergeben wollte.
Daher Urlaubstipp Nr. 1: Mit diesem so völlig realistischen und doch auch so liebevollen Blick Jesu auf die Natur schauen – und jene Mühe nicht vergessen, die sie mit sich bringt!
Trotz aller Mähdrescher und neuer technischer Möglichkeiten: Es geht um unser Überleben; es ist durchaus nicht selbstverständlich, dass wir Tag für Tag satt werden; und solange noch so viele Menschen Hunger leiden in dieser Welt, solange dürfen wir uns einfach nicht zufrieden zurücklehnen und sagen: Wir haben die Natur im Griff! Wir haben sie nicht im Griff, wie der Tsunami in Japan uns erst vor kurzem in brutalster Weise gezeigt hat. Im Gegenteil – wir haben im Unverstand ausgebeutet, gequält, zerstört; und riskieren eine Verseuchung der Erde, die unsere Ernten für immer gefährdet. Werden unsere Saatfelder morgen auch noch so schön und prachtvoll da liegen? Diese Gedanken dürfen uns kommen, dürfen uns beschäftigen – bei aller Freude und aller Dankbarkeit: Schmerz und Sorge um unsere Welt; und Dankbarkeit – für das ganz und gar nicht selbstverständliche tägliche Brot.

Das Reich Gottes erspüren

Aber Jesus führt uns noch einen Schritt weiter. »Ich öffne meinen Mund und rede in Gleichnissen«, sagt er; »ich verkünde, was seit der Schöpfung verborgen war.« Etwas Verborgenes möchte er aufdecken – etwas, was sich nicht auf den ersten Blick zeigt; etwas, auf das wir erst aufmerksam gemacht werden müssen.
Jesus nennt es das »Reich Gottes«, und der Evangelist Matthäus, der geborene Jude, der es von Kindheit an gewohnt war, das Wort »Gott« aus Ehrfurcht möglichst nicht in den Mund zu nehmen, sagt stattdessen in seinem Evangelium »Himmelreich«. Manche übersetzen statt »Reich« auch »Herrschaft«; dann wäre gemeint, dass Gott sich diese Welt erobern möchte wie ein König, wie ein Herrscher.
Jedenfalls meint Jesus nicht einfach den »Himmel« da droben und im Jenseits. Er meint diese unsere Welt; in dieser Welt möchte Gott seine Herrschaft aufrichten, möchte sich den Platz erobern, der ihm zukommt und der ihm doch so oft verweigert wird – die Gottesherrschaft hier und jetzt.
Das schildern seine Sämannsgleichnisse: Die Menschen, die um das Ringen mit der Natur wissen, sollen verstehen, dass da noch ein Anderer um diese Natur, um diese Welt und um unsere Herzen ringt, unter Schweiß und Tränen, in großer Sorge und doch unbeugsam und geduldig: Gott sät den guten Samen seines Wortes in diese Welt und hofft, dass er aufgeht; und tatsächlich, immer wieder geschieht es, dass eine wunderbare Frucht aufgeht – ein Heiliger, ein wirklicher Christ.
Darum Urlaubstipp Nr. 2: Nicht nur in die Natur hineinschauen, auch einmal bewusster in die vielen Kirchen hineinschauen, denen wir begegnen – ganz gleich, ob es die Kirchen hier in unserer Heimat sind oder die Kirchen in der Fremde, die wir als Touristen, Urlauber oder Wallfahrer besuchen.
Bleiben wir eine Weile länger stehen vor der Figur eines Heiligen; schauen wir in dieses Gesicht; rufen wir uns dieses wunderbare Leben in Erinnerung. In manchen Kirchen gibt es auch Reliquien, Erinnerungsstücke, heilig gehaltene Reste von diesem wunderbaren Leben. Danken wir dafür, dass Gott in diesem Heiligen »die Herrschaft« übernommen hat, dass seine Saat an einer bestimmten Stelle aufgegangen ist. Und besuchen wir – jetzt erst recht – die Gottesdienste; nehmen wir teil an der Glaubensgemeinschaft fremder Christen, vielleicht auch in fremden Ländern und in fremder Sprache, aber in derselben unzerstörbaren Hoffnung auf einen Gott, der sich immer wieder Geltung verschafft mitten in dieser Welt – durch Heilige, aber auch durch uns.
Nicht nur die Heiligenfigur und die Reliquien sind Symbole dafür; nicht nur ein Kirchengebäude ist »Reich Gottes«, abgegrenzt von der »normalen« Welt draußen. Draußen, im Alltag, findet die Ernte statt; dort wird der Sauerteig des Glaubens unter das Mehl unserer Mühe gemischt; dort entscheidet sich, ob Gott noch zählt im Jahr 2011. Aber die Heiligen, an die wir uns erinnern, und die Kirchenräume, in denen wir für eine gewisse Zeit Zuflucht suchen, gerade im Urlaub, wecken in uns den Glauben wieder auf, dass das Reich Gottes seine Kraft noch nicht verloren hat, dass seine eigentliche Wirkung noch vor uns liegt.

Geduld und Liebe

Noch eines will Jesus aber sagen, in diesem Gleichnis heute. Da gibt es nicht nur den Sämann, der guten Samen sät; da gibt es auch seinen Feind, der Unkraut sät, mitten in das hoffnungsvolle Feld, das doch auch so schon genug Mühe bereitet.
Ich weiß nicht, ob das tatsächlich vorkam in seiner Welt damals; ausgeschlossen ist nichts; die allgegenwärtige Bosheit von uns Menschen ist sehr erfinderisch; wir neigen dazu, einander das Leben noch schwerer zu machen, als es sowieso schon ist.
Aber auch Gott hat dieselben Schwierigkeiten; denn mit ihm, neben ihm, gegen ihn – da arbeitet auch der Teufel. Wie immer wir uns diesen Teufel vorstellen; es ist auf jeden Fall klar, wie er arbeitet – indem er Sinnloses, Wirkungsloses, ja Schlimmes in die Welt hineinsät, Unkraut – mitten in Gottes gute Saat.
Wie viele Heilige sind zu Märtyrern geworden! Wie viele großartigen, wunderbaren Zeugnisse von Christen sind wirkungslos verpufft, weil die, die nach ihnen kamen, alles wieder zunichte gemacht haben! Diese wunderschönen Kirchen, die wir besitzen und besuchen, stehen in einer Welt, in der so viel Böses umgeht. Und wir können es nicht leugnen: Auch die Kirche ist ganz und gar nicht vollkommen; Gutes und Böses wohnt nebeneinander; das Unkraut wuchert mitten unter dem Weizen.
Man könnte verzweifeln manchmal und mutlos werden; hat es überhaupt noch einen Sinn, gut zu sein, Christ zu sein, zu beten? Es bleibt ja doch alles beim Alten! Andere übermannt der Zorn; sie möchten dreinschlagen; sie poltern und halten Bußpredigten; sie möchten es ausrotten mit Stumpf und Stiel, das Böse.
Jesus aber sagt den Mutlosen: Lasst doch den Kopf nicht hängen! Und er sagt den Zornigen: Habt doch Geduld!
Gott wird schon siegen. Seine Herrschaft bleibt; der Teufel regiert nur eine Zeitlang. Das Unkraut mag wuchern; am Ende zählt doch nur der Weizen.
Darum Urlaubstipp Nr. 3: Aus dem Urlaub zurückgehen nicht mit noch größerer Mutlosigkeit, sondern mit Hoffnung. Nicht mit Zorn und Wut auf diese böse Welt, sondern mit Geduld und Liebe.
In dieser Welt, in unserem Alltag tobt ein Kampf, das ist wahr; auch das ist in manchen Kirchen drastisch dargestellt – an Portalen oder an Säulen. Schauen Sie mal hin: Dämonen ringen dort um die Seelen der Menschen, aber auch die Engel Gottes, die am Ende den Sieg davontragen.

Statt mit Seufzern und Wutausbrüchen gehen wir doch lieber so zurück in unseren Alltag – mit einem Gebet:
Gott, ich vertraue auf dich; ich ahne dich in der Natur, deiner Schöpfung. Ich spüre deine Herrschaft in den Heiligen der Geschichte und in den vielen Christen auf dieser Erde. Ich bitte dich: Trage du auch in mir den Sieg davon – lass deine Liebe in mir aufgehen; deine Sanftmut; deine Kraft; deine Versöhnung; deine Barmherzigkeit; deine Gerechtigkeit; dein Heil … Herrsche du in mir und in dieser unserer Welt. Amen.

Alfons Knoll

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