»Dienst am Wort – Gedanken zur Sonntagspredigt« – die Predigtzeitschrift für Pfarrer und alle im Dienst der Verkündigung Stehenden. Sie enthält für jeden Sonn- und Feiertag ausgearbeitete Predigten zu Lesung und Evangelium sowie Texte zu einzelnen Gottesdienstelementen.
In eigener Sache Mit dieser Ausgabe von »Dienst am Wort – Gedanken zur Sonntagspredigt« haben wir den Aufbau der Beiträge und in der Folge davon das Layout leicht verändert. Wir wollen damit die beiden Beiträge – zum Evangelium und zur Lesung – in der Struktur einander angleichen und gleichzeitig deutlich voneinander abgrenzen. Das geschieht auch dadurch, dass die seitherige Predigtüberschrift nun am Beginn des jeweiligen Beitrags steht und seinen inhaltlichen Bogen benennt.
Es sind nur kleine Änderungen, die hoffentlich Ihre Lesegewohnheiten nicht zu sehr strapazieren. Wir erhoffen uns von der klaren Gliederung leichtere Zugänge für Sie.
Ihre Redaktion
Unsere aktuelle Ausgabe 1/2012
mit folgenden Beiträgen:
Einführung
Anton Seeberger
Liebe Leserinnen und Leser,
Jubilieren hat der französische Philosoph Bruno Latour sein Buch betitelt und ihm den Untertitel Über religiöse Rede beigefügt (Suhrkamp Berlin 2011). Das ist ja unser ureigenstes Thema, die religiöse Rede, was sie ist und was sie bewirken soll. Das Buch ist nicht ganz einfach zu lesen, aber hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich es mit Gewinn zum zweiten Mal lese. Religiöse Rede muss Nähe und Gegenwart erzeugen, ansonsten hat sie ihr Ziel verfehlt.
Einführung
Am Erscheinungsfest erinnern wir uns der Sterndeuter, der »Heiligen drei Könige«. Sie werden unwiderstehlich angezogen von einem Stern, von einem Licht – vom Licht Gottes, der in dieser Welt erschienen ist. Über alle Grenzen hinweg kommen sie zum neugeborenen Gotteskind.
Das Fest heute stellt uns die Frage: Welches Licht leuchtet uns? Was zieht uns denn unwiderstehlich an? [...]
Einführung
Sonntag feiern heißt Ostern feiern. Wir feiern den Sieg der göttlichen Liebe über Tod und Vernichtung. Wenn wir im Alltag auch etwas anderes zu erfahren meinen, so dürfen wir uns dennoch zu Beginn der neuen Woche gesagt sein lassen: Der Wille Gottes zum Leben ist ungebrochen. Seine Liebe zu uns ist das Vorzeichen unseres gesamten Lebens. Begrüßen wir den, der uns aufrichtet und zur Fülle des Lebens führt, Jesus unseren Kyrios. [...]
Einführung
Jesus Christus lädt uns ein, ihm ganz nahe zu kommen. Doch immer wieder stoßen wir dabei auf Hindernisse wie der Gelähmte im heutigen Evangelium. Befürchtungen, Ängste und Sorgen und manchmal auch wir selbst stehen uns dabei im Weg. Gott sei Dank gibt es aber auch immer wieder andere Menschen, denen wir uns anvertrauen dürfen, die uns unterstützen und tragen. Gemeinsam wollen wir Jesus Christus darum bitten, dass er uns Kraft und Stärke gibt und uns hilft, den Weg in seine Nähe zu finden und zu gehen. [...]