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Die Inhalte
der Zeitschrift
»Dienst am Wort«
Herausgeber
Einführung
Liebe Leserinnen und Leser,

heute ist mein Vorwort ein Wort der Dankbarkeit, ein Abschiedswort und eine kleine Hommage an Gertrud Widmann. Sie hat mit dem Ende des letzten Jahrgangs ihre Arbeit als Redakteurin von »Dienst am Wort« beendet und ist aus dem Beirat ausgeschieden. Achtunddreißig Jahre lang war sie für unsere Zeitschrift redaktionell verantwortlich. Angefangen hat sie im Verlag Religiöse Bildungsarbeit, in dem die Predigtzeitschrift »Dienst am Wort – Gedanken zur Sonntagpredigt« beheimatet war. Schon nach einem Jahr hat der Schwabenverlag die Zeitschrift, das kleine pastoralliturgische Buchprogramm und die Lektorin übernommen. Es war damals eine unglaublich reiche Zeit an pastoralen und liturgischen Ideen, von denen ganz viele im Laufe der Jahre verwirklicht werden konnten. Der Schwabenverlag ist in den Jahrzehnten ihrer Tätigkeit ein starker Player und eine unübersehbare Größe im theologisch-pastoralen und weltanschaulich-spirituellen Sektor geworden und heißt heute Verlagsgruppe Patmos. Vor achtunddreißig Jahren hat ein Klapptisch gereicht, um die Produktion von rund sechs neuen Titeln auf der Frankfurter Buchmesse zu präsentieren. Heute umfasst das Programm allein im Ressort Religion und Weltanschauung jährlich über hundert Titel. Gertrud Widmann wurde Programmleiterin und Verlagsleiterin. Obwohl das anspruchsvolle Buchprogramm ihre Zeit, Kraft, Kompetenz und Aufmerksamkeit sehr stark gefordert hat, ist sie in all den Jahren die verlässliche Größe der Zeitschrift und der vom Beirat verantworteten pastoralliturgischen Publikationen geblieben.

Wenn wir Autorinnen oder Autoren mit unseren Beiträgen säumig waren, hat sie sanft gemahnt und, wenn sonst nichts half, freundlich und bestimmt einen – theologisch gesprochen – terminus ad quem gesetzt. Wenn ein Autor oder eine Autorin kurzfristig ausgefallen ist – was glücklicherweise nicht allzu oft vorkam –, hat sie mit Sicherheit eine kompetente Vertretung gefunden. Wenn unsere Beiträge fehlerhaft oder unvollständig waren, hat sie diskret verbessert und vervollständigt. Bei inhaltlichen Veränderungen natürlich in verbindlicher und freundlicher Absprache mit der Autorin oder dem Autor. Die Fehler in Orthographie und Grammatik und die Verirrungen im Dschungel der Satzzeichen hat sie auf einen Blick gesehen und korrigiert.

Die Anliegen der Leserschaft waren bei ihr bestens aufgehoben. Was in ihrer Verantwortung lag, hat sie sofort erledigt; was Stil, Inhalt und Layout der Zeitschrift betraf, brachte sie in die nächste Sitzung des Beirats ein. Als Autorinnen und Autoren schätzten wir ihre Freundlichkeit und Geduld, ihre Sachkenntnis und noch viel mehr ihre Personenkenntnis; und nicht unerwähnt bleiben darf, dass sie bei uns unprofessionellen Buchautorinnen und Buchautoren, Herausgeberinnen und Herausgebern nie die Übersicht verloren hat. Es waren ihr feiner Ton, der diskrete Hinweis auf Fehler, die freundliche Bitte, der kritische Blick, die einfühlsame Perspektive derer, die unsere Publikationen benutzen sollten und die verbindliche Ruhe nach außen, die unsere Zusammenarbeit so schön gemacht haben. Und das alles, obwohl ihr Schreibtisch von laufenden und geplanten Projekten überquoll, das Telefon kaum stillstand und die Mailbox sich füllte! Großen und herzlichen Dank für das Viele, das Gertrud Widmann mit uns und für uns bei all unseren Publikationen geschafft hat!

Mit Christoph Schmitt haben wir glücklicherweise einen neuen Redakteur gefunden, der als Autor und Mitglied des Beirats mit unserer Zeitschrift bestens vertraut ist. Er wurde von Gertrud Widmann beim letzten Jahrgang in die Aufgaben eingeführt. Wir wünschen Gertrud Widmann, dass sie die frei gewordene Zeit und die entbundenen Kräfte sehr zu ihrer Freude und Erfüllung nutzen kann und dass ihr noch ganz, ganz viel Zeit bleibt. Danke – Gertrud! Wohlauf – Christoph!

Im Namen der Herausgeber, des Beirats und des Verlags verbleibe ich mit allen guten Wünschen zum neuen Jahr und grüße Sie herzlich.
Anton Seeberger

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