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»Dienst am Wort«
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Einführung
Liebe Leserinnen und Leser,

vom nächtlichen österlichen Halleluja mit der Verheißung des Auferstandenen »Ich lebe und auch ihr sollt leben« bis zu der hoffnungsstärkenden Zusage »Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt« am Fest Christi Himmelfahrt spannt sich der Verkündigungsbogen der Beiträge von Dienst am Wort in der vor Ihnen liegenden Ausgabe. In diese durch die vielen Ostergeschichten geprägte Zeit, die uns, gerade auch durch die aufblühende Natur, das Aufbrechen neuen Lebens vor Augen stellt und es im Lichte des Auferstehungsglaubens deutet, scheinen mir zwei Hinweise für unseren Predigtdienst aktuell:

Die Auslegung der Osterbotschaft kann ein sinnstiftender Beitrag sein in der aufgekommenen Diskussion um das »Faktische« und »Postfaktische«. Von Anfang der Verkündigung an, dass der Lebende nicht bei den Toten zu finden ist, mussten sich die ersten Zeugen dagegen wehren, dass sie nur einem Gefühl, einer Stimmungsmache, einem Gespenst und fantasiegeladenen Emotionen hinterherlaufen. Denn was nicht wahr sein kann, dass Leben den Tod besiegt, ist auch nicht wahr. Dem stellt die Predigt des Petrus aus der Apostelgeschichte und das Lebendigwerden der jungen Gemeinde entgegen: »Der Herr ist wirklich auferstanden.« Im Streit um Glaubwürdigkeit, Vertrauenswürdigkeit und um das, was Gesellschaft und Welt zusammenhält, ist das »Faktum« der Osterbotschaft eine Grundlage unseres Lebens: Der Geist des Auferstandenen ist der Geist der Wahrheit und des Friedens. Dies gemeinsam in ökumenischer Verbundenheit zu bezeugen, dazu lädt das Gedenken der Reformation mit den unterschiedlichen Feiern auf den verschiedenen kirchlichen und gesellschaftlichen Ebenen ein. Wie angekündigt, werden wir auch in den kommenden Ausgaben von Dienst am Wort immer wieder diesbezügliche Impulse und Anregungen veröffentlichen. Es beginnt mit der thematischen Predigt am Ostermontag »Ein österlicher Weg – ökumenisch gesehen«. In der Stuttgarter Zeitung war am 8. Februar 2017 im Leitartikel »Gemeinsam sind sie stärker« zu lesen:

»Wie weit der Schwung dieser ersten Wochen des Reformationsjahres 2017 führen und reichen kann, ist offen. Dass aber die Spitzen beider Konfessionen spüren, wie in diesem Jubiläum eine Chance zu mehr Miteinander steckt, lässt hoffen. Während andernorts das ›christliche Abendland‹ zum Gegenstand hohler Parolen wird, zeigen sie so den wahren Wert jener Botschaft, die ihnen gemeinsam anvertraut ist.«

Unsere Verkündigung »an der Basis« kann dafür ein lebendiger Beitrag sein.

Mit dem Wunsch, dass das österliche Halleluja uns in den kommenden Wochen bestärkt, grüße ich Sie herzlich.
Wolfgang Tripp

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