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»Dienst am Wort«
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Einführung
Liebe Leserinnen und Leser,

»Jede und jeder hörte sie in seiner Sprache reden« – und dabei waren die Prediger, von denen die Apostelgeschichte berichtet, sicher keine so gut ausgebildeten Frauen und Männer wie diejenigen, die ihre Predigten in »Dienst am Wort« anbieten, und diejenigen, die diese »Gedanken« in ihren eigenen Predigten aufgreifen. Es waren, so der biblische Bericht, geisterfüllte Worte, die als das verstanden wurden, was sie beinhalteten: Gottes große Taten an den Menschen. Und das kam an! Viele strömten zusammen, sie waren erstaunt und bestürzt über das, was ihnen zugesagt wurde. Ihre Herkunft wird beschrieben: Aus allen Landstrichen und Gebieten kamen sie, bunt und uneinheitlich ihr Denken und Empfinden, ihre Erfahrungen und Einstellungen. In diese unterschiedlichen Milieus hinein begannen die noch verängstigten Jünger in »fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab«. Die Studie »Religiöse und kirch­liche Orientierungen in den Sinus-Milieus 2005« dokumentiert u. a. als eine zentrale These: »Mit ihrer Semantik und Ästhetik erreicht sie (die katholische Kirche in Deutschland) die Menschen nur zu seltenen, exponierten Gelegenheiten – Sterben des Papstes, ..., Weltjugendtag, Beerdigung eines Angehörigen, ... – aber nicht deren Alltag und bindet sie nicht an sich.« Eine ernüchternde Bilanz im Blick auf die »alltäglichen« Sonntage, an denen Predigende ihren Dienst am Wort auszuüben haben. In der Tradition der ersten Prediger in Jerusalem stehend könnten wir uns von zwei Impulsen bestärken lassen: zum einen durch ein zur Kenntnis nehmen der Ergebnisse dieser qualifizierten Studie über die Einstellungen und Erwartungen der Menschen von heute an unsere Kirche, zum anderen durch die Hoffnung, die wir in diesen Wochen feiern, dass auch wir durch Gottes Geist für seine Botschaft Begeisterte werden können, wenn wir uns von seinem Feuer anstecken lassen und ihn darum,
z. B. am Beginn der Predigtvorbereitung, bitten. – In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein gesegnetes und begeisterndes Pfingstfest.

Für die Herausgeber –
Wolfgang Tripp

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